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Schlagwort: Akt-Fotografie

Wie geht besondere Akt-Fotografie, Christine?

Wir haben die Akt- und Dessous Fotografin Christine Neumann getroffen und ihr sieben Fragen gestellt.

Bitte stell dich einmal kurz vor.

Ich bin Christine, am 24. März 1978 geboren und ich habe einen 18-jährigen Sohn und einen Hund und lebe in einer festen Partnerschaft mit meinem Freund, der auch Fotograf ist. 2009 kam ich über Umwege zur Akt- und Dessous-Fotografie und seit 2011 bin ich selbstständig, seit 2015 mit eigenem Fotostudio. 

Wie genau sieht deine Arbeit aus?

Zu mir kommen Frauen, die gerne einmal Akt- oder Dessousfotos von sich machen lassen möchten. Die meisten machen dies zum ersten Mal. Ein Shooting läuft bei mir ganz entspannt ab. Es gibt keine Fließbandarbeit, ich möchte mir Zeit nehmen für meine Kundinnen. 

Wie bist du zur Akt- und Dessous-Fotografie gekommen?

Ich bin eigentlich gelernte Kosmetikerin und Visagistin. Durch meine Liebe zur Fotografie, die ich früher aber hauptsächlich im Privaten genutzt habe, habe ich dann irgendwann in einem Fotostudio angefangen zu arbeiten und dort auch sehr viel gelernt, was die Lichtsetzung und alles drum herum angeht. Dort haben auch einige Azubis gearbeitet und so konnten wir auch viel zusammen ausprobieren. Drei Jahre war ich in dem Studio tätig. Nachdem ich anfangs quasi alles in der Fotografie angeboten habe, habe ich mich irgendwann auf die Akt- und Dessous-Fotografie für Frauen spezialisiert. Ich liebe es einfach, Frauen zu zeigen, wie schön sie aussehen können.

Was ist dein besonderer Ansatz, dein Steckenpferd?

Mir geht es darum, individuelle, persönliche Bilder zu erstellen. Ich habe verschiedene Räume in meinem Atelier. Ich arbeite nicht mit Leinwänden sondern mit natürlichen Hintergründen und Umgebungen. Als Besonderheit habe ich einen Raum, in dem mein Wassershooting statt findet. Dieses ist schon recht einzigartig. Ich habe mit meinem Freund eine Konstruktion gebaut, mit der es von oben „regnet“. Und unten steht ein Wasserbecken, in dem man Bilder im Wasser machen kann (ohne Regen von oben). Das wird von allen Kundinnen sehr geliebt. 

(Foto: Selbstportrait Christine Neumann)

Anders als beim Boudoir ist es hier möglich auch einiges zu „verstecken“, was man an sich vielleicht nicht so mag, da ich hier mit viel Licht und Schatten arbeite. Durch das Wasser lässt sich zum Beispiel Cellulite kaschieren, wenn man das möchte. 

Seit kurzem arbeite ich außerdem mit einer Stylistin zusammen, so dass jede Kundin vor dem Shooting erst einmal in den Genuss eines professionellen Make-ups und Hairstylings kommen kann. 

Mit welchen Wünschen kommen Kundinnen typischerweise zu dir?

Meine Kundinnen möchten natürlich sinnliche Fotos von sich bekommen. Einige haben allerdings kein großes Selbstbewusstsein und sind recht unsicher. Das verändert sich aber im Prozess. Dadurch, dass ich ein sehr entspanntes Verhältnis zu meinen Kundinnen pflege, tauen eigentlich alle nach kurzer Zeit auf. So kann man dann nach und nach ganz tolle Bilder machen. 

Was würdest du Frauen raten, die einmal Akt- oder Dessousfotografie ausprobieren möchten?

Hab Selbstvertrauten und Selbstliebe! Tu dir etwas Gutes und mach auch beim Shooting nur das, was dir gefällt. Ich habe einige Kundinnen, die bringen Dessous mit, die sie von ihrem Partner geschenkt bekamen und meinten, dass ihnen das gar nicht gefällt. Diese Dessous fallen bei mir gleich raus. Du sollst dich bei mir einfach wohl fühlen, so wie du bist und du sollst auch nur die Fotos machen, die du möchtest. Niemand wird gezwungen, sich ganz auszuziehen. Das kann wirklich jede selbst entscheiden.

Was ist der aktuell spannendste Trend in deinem Tätigkeitsfeld und was hältst du davon?

Ich habe das Gefühl, dass es beim Thema Boudoir Fotografie immer mehr um die Frau an sich geht. Nicht darum, dass eine Frau einem Mann ein Geschenk machen möchte, sondern dass sie sich selbst ein Geschenk machen möchte. Das finde ich großartig und so ist auch mein Konzept. Natürlich können meine Frauen ihre Bilder auch weiter verschenken, aber in erster Linie tun sie das für sich. Sie sollen sich bei mir wohl fühlen, ein bisschen betütelt werden durch meine Stylistin und mit hocherhobenen Haupt und ganz stolz mein Atelier wieder verlassen.  

Vielen Dank!

Du willst mehr erfahren?
Hier geht’s zu Christines Seite: https://www.lieblingsmensch-fotoatelier.de